Unsere Knochen sind kein starres Konstrukt sondern unterliegen einem dynamischen Prozess aus Strukturaufbau und -abbau. Knochen werden ständig beansprucht und müssen sich immer wieder erneuern und regenerieren, um Ihre Funktion zu erfüllen und belastbar zu bleiben. Für diesen Knochenauf- und -abbau hat der Knochen zwei spezialisierte Zelltypen: die Osteoblasten und Osteoklasten, die den Knochen auf- bzw. abbauen. Ziel dieses Zusammenspiels von Auf- und Abbau ist der Erhalt der Belastbarkeit von Knochen und die Reparatur etwaiger Bruchstellen.
Das Zusammenspiel von knochenaufbauenden und -abbauenden Zellen kann, aus unterschiedlichen Gründen, aus dem Gleichgewicht kommen. Erst einmal aus dem Gleichgewicht gebracht, kommt es zu einem vermehrten Abbau der Knochensubstanz bei gleichzeitig mangelhaftem Aufbau neuer Knochensubstanz. Das Ergebnis ist eine verminderte Qualität und Festigkeit des Knochens.
Die Osteoporose verursacht anfangs keine Symptome. Erst mit weiterem Voranschreiten treten wahrnehmbare Symptome auf. Die häufigste Folge sind Knochenbrüche. Allen voran im Bereich der Wirbelkörper, des Oberschenkelhalses und des Handgelenks.






